Eine Gedenksitzung zur Eröffnung der I. Legislatur der Legislativversammlung von Madeira, die im Edlen Saal des Regionalregierungspalastes stattfand, würdigte die Gründer der Autonomie Madeiras und reflektierte über die gegenwärtigen Herausforderungen der Demokratie.
Der Präsident der Regionalregierung, Miguel Albuquerque, hob den "unbezwingbaren Willen zur Freiheit" hervor, der die Völker auf ihrem Weg zur Entscheidungsfreiheit geleitet hat. Er betonte die pluralistische Demokratie und das Parlament als grundlegende Säulen des autonomen Regimes, warnte jedoch davor, dass die Demokratie in verschiedenen Teilen der Welt unter Druck und Angriff steht.
Albuquerque betonte, dass "die Autonomie Madeiras nur dann lebensfähig bleibt, wenn die Einwohner von Madeira und Porto Santo sie verteidigen wollen", und lehnte die Vorstellung eines "Dom Sebastião" zur Lösung von Schwierigkeiten ab und kritisierte die emotionale Manipulation durch soziale Medien.
Zuvor erinnerte João Cunha e Silva, Präsident der Missionsstruktur für 50 Jahre Autonomie, an die Anfänge des Regimes und dankte der Arbeit der ersten Abgeordneten. Die Präsidentin der Versammlung, Rubina Leal, hob ebenfalls die Bedeutung dieses "Moments der Dankbarkeit" und die Notwendigkeit hervor, sich daran zu erinnern, dass die Demokratie Wachsamkeit erfordert.




