Die Stadtratsfraktion der Partei CHEGA in der Gemeindeversammlung von Funchal hat die sechste Haushaltsänderung der Stadtverwaltung als «echte Haushaltsfarce» bezeichnet. Der Vorschlag sieht 500.000 Euro für Wohnen und bezahlbare Miete vor.
Laut der Partei hat der Bürgermeister öffentlich erklärt, dass die bezahlbare Miete erst im Februar 2027 beginnen soll, sodass das Geld 2026 nicht verwendet wird. Fraktionschefin Maria do Carmo Gomes sprach von «Phantomgeld».
CHEGA wirft der Verwaltung außerdem vor, die Mittel durch Kürzungen bei Mobilität für Senioren, Berufsbildung, dem städtischen Tierheim und der Stadtreinigung finanziert zu haben. Zudem werden rechnerische Unstimmigkeiten von 4,35 Millionen Euro genannt. Es handelt sich um Vorwürfe der Opposition; eine Stellungnahme der Stadt liegt nicht vor.