Der CHEGA-Abgeordnete Francisco Gomes hat die Regionalregierung von Miguel Albuquerque beschuldigt, eine bewusste Politik der "offenen Tür" zu verfolgen, die darauf abzielt, billige Arbeitskräfte für Wirtschaftssektoren wie Gastgewerbe, Restaurants und Bauwesen zu sichern.
Die Äußerungen erfolgten nach einem Besuch einer Wohnsituation in Caniço, wo ein Geschäftsraum angeblich in ein illegales Wohnheim für ausländische Arbeiter umgewandelt wurde. Gomes plädiert für eine dringende Inspektion der Unterkunftsbedingungen und ein Vorgehen gegen illegale Einwanderung und macht auch die lokalen Behörden für Untätigkeit verantwortlich.
Laut dem Abgeordneten könnte die unkontrollierte Einwanderung in Verbindung mit dem Druck auf Wohnraum und öffentliche Dienstleistungen soziale Spannungen verschärfen. CHEGA verspricht, weiterhin Situationen anzuprangern, die als nachteilig für die Interessen der Bevölkerung Madeiras angesehen werden.