Der Präsident der Regionalregierung befürwortete kürzlich den Bau von Gebäuden mit mehr als 20 Stockwerken in Funchal als Lösung für die Wohnraumknappheit auf Madeira. Diese Aussagen lösten Hunderte von Kommentaren in sozialen Medien aus, wobei die Mehrheit den Vorschlag aufgrund der landschaftlichen Auswirkungen ablehnte.
Eine Minderheitsströmung unterstützte die Idee, was einen Bürger dazu veranlasste, in den sozialen Medien zu bedauern, dass ein Projekt für ein Gebäude mit mehr als 20 Stockwerken im Leacock-Block nicht zustande gekommen sei, und die Stadtverwaltung von Funchal (CMF) für eine "kurzsichtige Vision" verantwortlich machte.
Das betreffende Projekt, bekannt als 'Funchal Centrum', wurde 2000 vom Architekten Ricardo Bofill vorgestellt und sah zwei 25-stöckige Türme vor. Das Projekt wurde jedoch geändert und sah sich 2001 starkem politischem und öffentlichem Widerstand gegenüber, mit Kritik an seinen landschaftlichen Auswirkungen und seinem Bebauungsindex. Im August 2001 erklärte der damalige CMF-Präsident Miguel Albuquerque, dass die Türme in der vorgestellten Form nicht genehmigt würden, da sie gegen die Vorschriften des Flächennutzungsplans (PDM) verstießen.




