Die jüngste Befürwortung von "geordnetem Vieh in den Bergen" durch den Regionalbeauftragten für Landwirtschaft und Fischerei Madeiras, Nuno Maciel, hat eine alte Debatte über Brennstoffmanagement und Brandverhütung neu entfacht.
Obwohl gezielte Beweidung technisch gesehen als wirksames Mittel zur Reduzierung der Brennstofflast und zur Begrenzung der Ausbreitung von Waldbränden gilt, war ihre Umsetzung auf Madeira unregelmäßig und politisch umstritten. Die sozialistische Opposition wirft der Regionalregierung vor, eine irreführende Darstellung zu fördern, und behauptet, die Idee entspreche keiner effektiv umgesetzten Politik und Nuno Maciel habe ähnliche Vorschläge zuvor blockiert.
Die Kontroverse erstreckt sich auf die Unterscheidung zwischen gezielter Beweidung und oft unregulierten historischen Weiderechten, die derzeit in der Region bestehen. Darüber hinaus kritisiert die sozialistische Abgeordnete, wie die Regionalregierung das Gesundheitsproblem der Brucellose angeht und eine gesetzliche Verpflichtung als außergewöhnliche Maßnahme darstellt, was Bedenken hinsichtlich der Erfüllung von Verantwortlichkeiten und des Zugangs zu Gemeinschaftsmitteln aufwirft.