Die geplante Finanzierung für die Estrada das Ginjas ist verloren gegangen, und die Regionalregierung hat derzeit keine finanzielle Alternative, um mit der Arbeit fortzufahren. Miguel Albuquerque, Präsident der Regionalregierung, gab bekannt, dass das Projekt Teil von PRODERAM war, aber der langwierige Rechtsstreit die verfügbaren Fristen überschritten hat.
„Die Estrada das Ginjas ist eine wahre Schande. Das ist die Geschichte Portugals vom Feinsten“, erklärte Albuquerque und kritisierte die rechtlichen Schritte, die die Intervention verhinderten. Das Projekt ist abgeschlossen, aber die Finanzierung ging verloren, während der Fall auf eine Gerichtsentscheidung wartet.
Albuquerque weist die Vorstellung zurück, dass die Intervention den Lorbeerwald schädigen würde, und argumentiert, dass eines der Ziele die ökologische Wiederherstellung des Gebiets war. Die aktuelle Straße, die vor über drei Jahrzehnten eröffnet wurde, verfügt über keine ausreichende Entwässerung und verursacht bei starken Regenfällen Schäden. Das Projekt zielte darauf ab, dies durch die Schaffung von Entwässerungssystemen zu beheben und eine alternative Notfallroute für São Vicente bereitzustellen, die bei Bränden entscheidend ist, sowie Tourismus und einheimische Vegetation zu unterstützen.
Der Regionalpräsident kritisierte die Verantwortlichen für die rechtlichen Initiativen, die die Arbeiten blockierten, und meinte, dass der derzeitige rechtliche Rahmen es ermöglicht, öffentliche Investitionen jahrelang ohne rechtzeitige Entscheidungen zu blockieren. Es gibt keine unmittelbare Aussicht, das Projekt wiederzubeleben, da der Rechtsstreit zuerst abgeschlossen werden muss. Albuquerque erinnerte daran, dass die Estrada das Ginjas Teil des Wahlprogramms war, das von den Wählern legitimiert wurde, und dass die gerichtliche Blockade São Vicente und Madeira schadet.
