Erneute Bedenken hinsichtlich der Betriebsfähigkeit des internationalen Flughafens Madeira, Cristiano Ronaldo, wurden von prominenten Persönlichkeiten der Tourismusbranche der Insel geäußert. Häufige Störungen durch starke Winde werden zu mehr als nur einer bloßen Unannehmlichkeit für Reisende.
Es besteht die Befürchtung, dass die anhaltenden betrieblichen Schwierigkeiten die regionale Wirtschaft, das Vertrauen der Fluggesellschaften und die langfristige Erreichbarkeit beeinträchtigen könnten. António Trindade, Vorsitzender der PortoBay Group, warnte, dass einige Reiseveranstalter und Fluggesellschaften bereits erwägen, ihre Routen nach Madeira im Jahr 2027 fortzusetzen, falls das aktuelle Ausmaß der Störungen anhält.
Trindade erklärte, dass die finanzielle Belastung durch wiederholte Umleitungen, Annullierungen und Verspätungen zunehmend schwer zu bewältigen sei. Zusätzliche Kosten umfassen Flughafengebühren, Treibstoff, Unterbringung und Verpflegung für Passagiere sowie betriebliche Störungen, die die Flugpläne beeinträchtigen. Die PortoBay Group verlor im letzten Monat in nur drei Tagen der Betriebsunterbrechung rund 100.000 Euro Umsatz, und Trindade meint, dass die gesamten wirtschaftlichen Verluste für die Region erheblich höher sein könnten.




