Das Bezirksgericht Madeira hat den Prozess gegen ein mutmaßliches Netzwerk begonnen, das beschuldigt wird, Flugreisedokumente gefälscht zu haben, um unrechtmäßig Erstattungen für Mobilitätszuschüsse über die CTT zu erhalten.
Die 16 Angeklagten sehen sich Anklagen wegen schweren Betrugs, Urkundenfälschung und Computerbetrugs gegenüber. Laut der Staatsanwaltschaft wurde das System von Reisebüroinhaber R. Ferreira entwickelt und geleitet, was dem Staat rund 2,2 Millionen Euro kostete.
Die Agentur soll Tickets zum subventionierten Preis verkauft und anschließend die Dokumente geändert haben, um volle Erstattungen zu beanspruchen. Angestellte und Partner sollen diese Erstattungen mit Kundenunterlagen eingezogen haben, die von einem ebenfalls angeklagten Anwalt beglaubigt wurden.
