Die Nationalrepublikanische Garde (GNR) hat klargestellt, dass das Fahrzeug, das in den tödlichen Unfall des 19-jährigen Radfahrers Finlay Tarling während einer Etappe der Volta a Portugal verwickelt war, nicht auf der falschen Straßenseite fuhr. Das Fahrzeug fuhr zwar in entgegengesetzter Richtung zum Rennen, aber auf seiner Fahrbahn.
Laut Oberstleutnant Carlos Canatário war der Unfall das Ergebnis einer "Kombination mehrerer Faktoren". Das Peloton war in drei Gruppen geteilt, wobei drei Radfahrer zurückfielen, darunter Tarling. Der junge Fahrer gewann auf einer Abfahrt an Geschwindigkeit, löste sich vom Begleitfahrzeug seines Teams, und die Eskorte der GNR konnte nicht rechtzeitig mithalten.
Der Fahrer des Fahrzeugs, der an einer Straßeneinfahrt wartete, fuhr nach Rücksprache mit Passanten vor dem Schlussfahrzeug (Besenwagen) auf die Strecke. Die GNR untersucht derzeit die Beschilderung der betreffenden Zufahrtsstraße und erwartet derzeit keine strafrechtlichen Anklagen gegen den Fahrer, der keine Anzeichen von Alkohol oder Drogenkonsum zeigte.