Die Hafenverwaltung der Autonomen Region Madeira (APRAM) wird knapp fünf Millionen Euro in den Hafen von Funchal investieren. Ziel ist es, Kapazität, Sicherheit und Effizienz der Anlagen zu erhöhen.
Der größte Anteil, rund 3,5 Millionen Euro, fließt in die Verstärkung des Vertäusystems an den Kaimauern 2 und 3. Geplant sind 29 neue Poller mit je 200 Tonnen Tragkraft. Die Arbeiten sollen im zweiten Halbjahr des kommenden Jahres beginnen.
Die Investition soll den Hafen auf den Wandel der Kreuzfahrtbranche vorbereiten, insbesondere auf größere Schiffe. Laut der Vorstandsvorsitzenden Paula Cabaço sind etwa ein Drittel der Kreuzfahrtschiffe, die Madeira anlaufen, mehr als 320 Meter lang.
Weitere Vorhaben sind die Sanierung des Wasser- und Abwassernetzes am Pontinha-Wellenbrecher (über 800.000 Euro) sowie die Stärkung der Grenzkontrolle im Seeterminal Madeira mit 350.000 Euro zur Verdopplung der Abfertigungskapazität.