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Wetter · Funchal · 28. August 2026

Hunderte Tote und über tausend Vermisste nach Sturzfluten in Nepal und Tibet

Historische Überschwemmungen im Bhotekoshi-Flusstal fordern Hunderte Tote und über tausend Vermisste in Nepal und Tibet.

Eine Sturzflut historischen Ausmaßes fegte am Mittwochmorgen durch das Bhotekoshi-Flusstal in Nordnepal, nahe der Grenze zu Tibet (China). Das Unglück, das sich am 26. August ereignete, forderte Hunderte von Todesopfern und über tausend Vermisste und ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen der letzten Zeit im Himalaya.

Nach Angaben der nepalesischen Behörden starben mindestens 389 Menschen in Nepal, 910 werden vermisst, während in China drei Tote und 558 Vermisste in der Region Tibet bestätigt wurden. Unter den Vermissten sind Hunderte Ausländer, darunter Touristen und Arbeiter von Wasserkraftprojekten. Das portugiesische Außenministerium bestätigte, dass zwei portugiesische Staatsbürger zu den Vermissten gehören.

Die genauen Ursachen der Überschwemmung werden noch untersucht, aber Experten vermuten den Abbruch eines großen Eisblocks von einem Gletscher, möglicherweise verschärft durch den Klimawandel. Die nepalesische Polizei erwähnte auch die Möglichkeit einer Fels- und Eislawine, die den Fluss blockierte. Bilder zeigen eine verwandelte Landschaft mit verschütteten Häusern, weggespülten Brücken und abgeschnittenen Straßen. Die Bezirke Rasuwa, Nuwakot, Dhading, Gorkha und Chitwan wurden wegen der Gefahr weiterer Überschwemmungen in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

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