Der unabhängige Stadtrat Jorge Afonso Freitas stimmte gegen den Detailplan für Carmo, der von der Stadtverordnetenversammlung von Funchal genehmigt wurde. Obwohl er die technische Qualität des Dokuments und seine Bedeutung für die Sanierung des historischen Viertels anerkannte, äußerte Freitas Vorbehalte hinsichtlich der Prioritäten bei der Zuweisung kommunaler Ressourcen und der vorgeschlagenen Parklösungen.
Freitas betonte, dass seine ablehnende Stimme nicht auf der technischen Qualität des Plans beruhte, sondern auf "politischen Prioritäten, die die Nutzung der technischen und personellen Ressourcen der Gemeinde leiten sollten". Er hält den Plan für "insgesamt gut strukturiert und angemessen", warnte jedoch vor Risiken im angenommenen Parkmodell, das ein Minimum von null privaten Stellplätzen pro Wohneinheit zulässt und auf kollektive Lösungen setzt.
Der Stadtrat argumentierte, dass die Gemeinde den effektiven Bau und die Bereitstellung von öffentlichen und kollektiven Parkplätzen sicherstellen müsse, insbesondere angesichts der Möglichkeit, neue Wohneinheiten zu schaffen. Mangelnde Parkmöglichkeiten könnten den Druck auf umliegende Straßen und bestehende öffentliche Parkplätze in einem dicht besiedelten Gebiet mit physischen Einschränkungen erhöhen.