José Manuel Rodrigues vertrat die Ansicht, dass die 50 Jahre Autonomie Madeiras eine Gelegenheit sein sollten, den politischen und institutionellen Wert des autonomen Modells in ganz Portugal zu bekräftigen und den neuen Generationen die Gründe für die Autonomen Regionen zu erklären.
Diese Ideen wurden während der Vorstellung des Buches '50 Jahre Parlament von Madeira – 1976/2026' von João Lemos Baptista in der Legislativversammlung von Madeira dargelegt. Der Beamte verband die Feierlichkeiten zum halben Jahrhundert Autonomie mit der Notwendigkeit, das institutionelle Gedächtnis zu bewahren und das Verständnis für ihre Rolle in der Demokratie zu fördern.
Rodrigues hob das Parlament als Zentrum der politischen Autonomie hervor und erinnerte daran, dass viele bedeutende Transformationen für die Bevölkerung aus der Gesetzgebungsarbeit hervorgegangen sind. Er betonte, dass ein Regionalparlament mit Gesetzgebungsbefugnissen ein wesentlicher Ausdruck der in der Verfassung von 1976 verankerten politischen Autonomie ist, insbesondere in einer Zeit der "institutionellen Krise."