Der Abgeordnete der Juntos Pelo Povo (JPP), Filipe Sousa, betonte in der Assembleia da República die Verpflichtung, die Wahrheit zu suchen und die portugiesische Bevölkerung angesichts der Zweifel, die zur Misstrauensfrage der Chega-Partei führten, aufzuklären. Sousa argumentierte, dass Schweigen und Unterlassungen das Misstrauen in die Institutionen nur schüren.
Für die JPP ist ein Misstrauensvotum ein ernstes demokratisches Instrument und kein voreiliges Urteil. Daher unterstützt die Partei die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission (CPI), um Informationen zu sammeln, Beteiligte anzuhören und dem Parlament zu ermöglichen, faktenbasierte Schlussfolgerungen zu ziehen. Laut Filipe Sousa zielt eine CPI darauf ab, politische Verantwortung festzustellen und Antworten für die Öffentlichkeit zu geben, ohne die Rolle der Justiz zu übernehmen.
Filipe Sousa befragte den Premierminister direkt zu den "Stillhalteabkommen", "Unterlassungen" und der "Schwierigkeit der Klärung". Er warnte, dass die mangelnde Reaktion einer Regierung Zweifel schüre und die Demokratie schwäche, da das Vertrauen der Bürger in die Institutionen entscheidend sei. Die JPP lehnt öffentliche Prozesse und Versuche ab, die parlamentarische Klärung zu behindern, und befürwortet eine Untersuchung, bevor politische Konsequenzen gezogen werden.
Der Abgeordnete erinnerte daran, dass die Assembleia da República die Aufgabe hat, die Macht zu überwachen und die Demokratie zu verteidigen. Er schloss mit einer Warnung vor der Bedeutung der Bewahrung des Staates und des Vertrauens in die Institutionen, denn wenn das portugiesische Volk den Glauben verliere, verliere jeder: der Staat, die Demokratie und das Land.