Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat die Ankündigung der Regionalregierung über eine Unterstützung in Höhe von 870.000 Euro zur Abfederung der Auswirkungen steigender Treibstoffkosten auf Fischerei, Aquakultur und Fischverarbeitung begrüßt.
Die JPP kritisierte jedoch, was sie als "politische Ausbeutung" durch die Regionalregierung bezeichnete, und wies darauf hin, dass die Finanzierung Teil des MAR 2030-Programms sei und aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (FEAMPA) sowie nationalen Mitteln stamme. Abgeordnete Jèssica Teles erklärte, dass die Mobilisierung solcher Instrumente eine Verpflichtung der Regionalregierung sei, und stellte die genauen Details in Frage, wie viel Hilfe den Sektor erreichen würde und wann.
Die Partei hob einen Rückgang der Fischfänge im ersten Halbjahr 2026 um 19,1 % im Vergleich zum Vorjahr hervor, wobei die Erlöse aus dem Erstverkauf um rund 2,9 Millionen Euro sanken. Die JPP argumentiert, dass diese Zahlen erhebliche Schwierigkeiten im Sektor aufzeigen, die über die Treibstoffkosten hinausgehen. Sie plädieren dafür, dass europäische Mittel zur Modernisierung der Flotten, zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Förderung der Generationenerneuerung eingesetzt werden, anstatt nur vorübergehende Probleme zu beheben.