Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat auf die Schwierigkeiten aufmerksam gemacht, mit denen Madeiras größte Thunfischfangschiffe bei der Rekrutierung von Fischern konfrontiert sind. Sie betrachtet diese Situation als "Warnsignal" für die strukturellen Probleme, die die Fischerei in der Region beeinträchtigen.
Diese Erklärung folgt auf die Ankündigung der Regionalregierung, das Fangkontingent für Riesenaugenthun für 2026 zu erhöhen, was als Einkommenssteigerungsmöglichkeit dargestellt wird. Die JPP bezweifelt den Nutzen neuer Fangmöglichkeiten, wenn nicht genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen, um diese zu nutzen, und plädiert für eine Strategie der Modernisierung und Aufwertung des Sektors.
Die Partei betont die Notwendigkeit, Fischer in den Mittelpunkt der Entscheidungsfindung zu stellen und sektorweite Probleme strukturell anzugehen, anstatt nur auf isolierte Schwierigkeiten zu reagieren. Der Kampf um die Sicherung der Generationenfolge und die Gewinnung neuer Fachkräfte wird als Anliegen für die gesamte Fischereiindustrie Madeiras betrachtet.
Die JPP hebt hervor, dass zur Sicherung der Zukunft der Fischerei und zur Aufwertung der handwerklichen Fischerei Bedingungen geschaffen werden müssen, damit junge Menschen den Beruf als würdige, stabile und zukunftsorientierte Möglichkeit betrachten können. Dies beinhaltet die Sicherung der Generationenfolge und die Bindung von Fischern an die Tätigkeit.