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Politik · Funchal · 15. August 2026

JPP weist Präsidenten der Republik auf Unterschiede zwischen jungen Menschen auf Madeira und dem Festland hin

Die JPP-Jugendvorsitzende Jéssica Teles forderte den Präsidenten der Republik auf, sicherzustellen, dass nationale Jugendpolitiken die Realität der Insel berücksichtigen.

JPP weist Präsidenten der Republik auf Unterschiede zwischen jungen Menschen auf Madeira und dem Festland hin

Jéssica Teles, Vorsitzende der Jugendorganisation Juntos Pelo Povo (JPP), machte Präsident António José Seguro auf die Unterschiede aufmerksam, mit denen junge Menschen auf Madeira im Vergleich zum Festland konfrontiert sind. In einer Anhörung zur territorialen Kohäsion argumentierte Teles, dass nationale Jugendpolitiken die insulare Realität berücksichtigen müssten, und erklärte, dass "Portugal ein atlantisches Land und nicht nur ein kontinentales ist".

Die JPP-Vertreterin hob Wohnraum, angemessen bezahlte Arbeitsplätze, Ausbildung und Mobilität als vorrangige Bereiche hervor. In Bezug auf die Mobilität kritisierte sie den derzeitigen Mechanismus zur territorialen Kontinuität, der eine Vorauszahlung für Reisen mit späterer Erstattung erfordert, und befürwortete Festpreise von 79 € für Einwohner und 59 € für Studenten. Die JPP schlägt außerdem eine regelmäßige Seeverbindung für Passagiere und Fracht zwischen Madeira und dem Festland vor.

Im Hochschulbereich forderte Teles eine Überprüfung des Finanzierungsmodells der Universität Madeira und eine Stärkung ihrer Kapazitäten zur Diversifizierung des Studienangebots. Sie lehnte die Idee ab, junge Menschen "in den Gebieten zu halten", und argumentierte, dass Bedingungen geschaffen werden müssten, die es ihnen ermöglichen, zu bleiben oder wegzugehen und zurückzukehren, mit maßgeschneiderten Antworten für junge Menschen aus dem Landesinneren und von Inselregionen.

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