Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) sprach sich für die Wiederaufnahme der Debatte über den geregelten Weidegang in den Bergen Madeiras aus. Die Partei kündigte an, im September ein Treffen mit rund hundert Viehzüchtern abzuhalten, um einen Gesetzesvorschlag zu diesem Thema vorzubereiten.
Diese Haltung vertrat der Generalsekretär der JPP, Élvio Sousa, während eines Besuchs der 69. Landwirtschaftsmesse Madeiras in Porto Moniz. Sousa unterschied zwischen geregeltem und freiem Weidegang und lehnte eine Rückkehr zu unkontrollierten früheren Praktiken ab, die zur Zerstörung von Pflanzenarten geführt hatten.
Die JPP befürwortet ein "gepflegtes, geordnetes, reguliertes Modell der Weidehaltung mit Transhumanz und Schäferbegleitung". Die Partei hält es für unerlässlich, das Thema "ausgewogen, moderat und verantwortungsbewusst" anzugehen. Ziel ist es, der Legislativversammlung von Madeira im Jahr 2027 einen Vorschlag vorzulegen.
Élvio Sousa verteidigte auch die Viehzüchter und erklärte, dass "die Hirten nicht die Bösen sind" und dass die Hauptaufgabe in der Abwesenheit einer wirksamen Politik zur Bekämpfung invasiver Pflanzen und zur nachhaltigen Landbewirtschaftung liege.




