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Politik · Funchal · 4. September 2026

JPP wirft Regionalregierung Wortbruch bei Gebührenerlass für Wanderwege für Auswanderer vor

Die JPP kritisiert die Regionalregierung, da sie ihr Versprechen, Auswanderer aus Madeira von den Gebühren für Wanderwege zu befreien, nicht eingehalten hat.

Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat der Regionalregierung (PSD/CDS) "Wortbruch" vorgeworfen, da sie die versprochene Befreiung von Gebühren für madeirische Auswanderer für den Zugang zu Wanderwegen nicht umgesetzt hat.

António Trindade, ein JPP-Stadtrat, übermittelte die Unzufriedenheit der Auswanderer und stellte die Gerechtigkeit in Frage, Madeirer, die im Ausland leben, für den Zugang zu ihrer Heimat zur Kasse zu bitten. Er betonte, dass viele Auswanderer weiterhin in Madeira investieren und wirtschaftliche sowie emotionale Bindungen zur Insel pflegen.

Die Gebühr für Wanderwege wurde im Oktober 2024 eingeführt und im Januar 2026 auf alle klassifizierten Wege ausgeweitet, was zu Kontroversen führte. Im Februar 2026 versprach die Regionalregierung, eine Lösung für Auswanderer zu finden, doch die JPP erklärt, dass bis Ende des Sommers nichts unternommen wurde, wodurch Auswanderer "wie Touristen" behandelt würden. Die Partei setzt sich für Gleichheit und Respekt ein und möchte, dass sich kein Madeirer in seiner eigenen Heimat wie ein Fremder fühlt.

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