Kopfschmerzen, allgemein als Zerebralgie bezeichnet, und Migräne sind nicht dasselbe. Migräne ist zwar eine Art von Kopfschmerz, aber nicht jeder Kopfschmerz ist eine Migräne. Das Verständnis dieser Unterschiede ist entscheidend für die Erkennung von Symptomen und die Gewährleistung einer korrekten Diagnose und Behandlung.
Kopfschmerzen können als isoliertes Symptom oder als Teil komplexerer Syndrome auftreten. Primäre Kopfschmerzen, wie Migräne und Spannungskopfschmerzen, sind eigenständige Gesundheitsprobleme. Sekundäre Kopfschmerzen, die etwa 90% der Fälle ausmachen, sind die Folge anderer medizinischer Zustände, wie Infektionen oder Traumata.
Migräne ist eine häufige Form von primären Kopfschmerzen und betrifft etwa 16% der portugiesischen Bevölkerung im Laufe ihres Lebens. Von der WHO als achtthäufigste Ursache für behinderungsbedingte Lebensjahre weltweit eingestuft, beginnt Migräne typischerweise zwischen 15 und 40 Jahren und kann genetisch bedingt sein. Sie tritt häufiger bei Frauen auf, insbesondere nach der ersten Menstruation und während des Menstruationszyklus, und kann durch hormonelle Faktoren beeinflusst werden.