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Gesundheit · Funchal · 14. September 2026

Madeira Führt Erste Elektrokonvulsionstherapie-Behandlungen durch

Die Autonome Region Madeira hat ihre ersten medizinischen Behandlungen mit Elektrokrampftherapie begonnen, einer sicheren Alternative bei schweren psychischen Erkrankungen.

Madeira Führt Erste Elektrokonvulsionstherapie-Behandlungen durch

Die Autonome Region Madeira führte am 14. September ihre ersten medizinischen Behandlungen mittels Elektrokrampftherapie (EKT) durch.

Laut dem Regionalsekretariat für Gesundheit und Zivilen Schutz dient diese Therapie als Alternative für Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen. Sie beinhaltet die Anwendung kontrollierter elektrischer Ströme auf das Gehirn, um einen kurzen therapeutischen Anfall auszulösen. Das Verfahren wird als sicher beschrieben, unter strenger Überwachung, Muskelrelaxation und Vollnarkose durchgeführt und gilt als eine der wirksamsten Behandlungen für schwere Depressionen.

Die Einführung der EKT in Madeira soll verhindern, dass Patienten und ihre Familien auf das Festland reisen müssen, und bietet somit größere Nähe und Komfort. Die regionale Gesundheitssekretärin Micaela Fonseca de Freitas betonte, dass die durch den Wiederherstellungs- und Resilienzplan (PRR) finanzierte Ausrüstung eine wertvolle Bereicherung für den Psychiatriedienst von SESARAM darstellt, die Versorgung verbessert und die mit Reisen und Morbidität verbundenen Kosten reduziert.

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