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Gesellschaft · Funchal · 4. Juli 2026

Madeirische Supermärkte in Venezuela werden zu Hilfszentren nach Erdbeben

Supermarktketten, die von madeirischen Unternehmern in Venezuela gegründet wurden, haben sich in Sammel- und Verteilungsstellen für Hilfe für Erdbebenopfer verwandelt.

Madeirische Supermärkte in Venezuela werden zu Hilfszentren nach Erdbeben

Filialen der Kette Central Madeirense, gegründet von madeirischen Unternehmern in Venezuela, fungieren nun als Sammelstellen für lebenswichtige Güter für Gebiete, die von einem jüngsten Doppelerdbeben betroffen sind.

Die Regale und Einkaufswagen der Supermärkte wurden für die Sammlung von Kleidung, Hygieneprodukten, medizinischem Material und anderen notwendigen Gütern angepasst, wobei das Personal Spenden entgegennimmt. Das Unternehmen versichert, dass alle gesammelten Materialien organisiert und direkt an die lokalen Behörden und die am stärksten betroffenen Gebiete geliefert werden, mit dem Ziel einer schnellen und transparenten Verteilung.

Die Initiative, die ein Plakat mit dem Solidaritätsaufruf „Unser Land braucht uns“ zeigt, ist eine Partnerschaft zwischen Central Madeirense, Cáritas Venezuela und der Nationalen Vereinigung der Supermärkte und Selbstbedienungsläden (ANSA). Die Kampagne zielt darauf ab, Venezolaner zur Spende von Medikamenten, Erste-Hilfe-Material, Rettungsausrüstung und anderen lebenswichtigen Gütern zu mobilisieren und die Supermärkte in Solidaritätszentren zu verwandeln.

Die portugiesisch-venezolanische Gemeinschaft, die von der Katastrophe besonders betroffen ist, hat sich sehr aktiv gezeigt. Madeirische Unternehmer mit Geschäften im Land haben ihre logistischen Strukturen für humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt und Tausende von Familien in der Erholungsphase nach der Katastrophe unterstützt.

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