Die Regionalregierung von Madeira hat ihr Engagement für die Fischer von Schwarzem Degenfisch bekräftigt und zugesichert, dass das zukünftige Meeresschutzgebiet D. Carlos die Fischereiaktivitäten nicht behindern wird.
Nuno Maciel, Regionaler Sekretär für Landwirtschaft und Fischerei, erklärte, dass Madeira keine vollständig integrale Schutzzone akzeptieren werde, in der Fischerei verboten ist, und auch keine finanziellen Entschädigungen für Fischer, die das Meer verlassen. Er betonte, dass die madeirischen Fangmethoden mit dem Meeresschutz vereinbar seien und die handwerkliche Fischerei stets mit den Meeresressourcen koexistiert habe, ohne sie zu gefährden.
Maciel sprach auch die Erneuerung der Flotte an und räumte Hindernisse aufgrund von EU-Vorschriften ein, versicherte jedoch, dass die Regionalregierung sich weiterhin mit Nachdruck bei den europäischen Institutionen dafür einsetzen werde. Er wies die Vorstellung zurück, dass eine Modernisierung der Flotte den Druck auf die Ressource erhöhen würde, da die Fangmengen bereits durch Quoten begrenzt seien.