Eine öffentliche Petition gegen den Bau von Hochhäusern auf Madeira, die als Alternative zur aktuellen Wohnkrise vorgeschlagen wird, sammelte in weniger als 24 Stunden über 300 Unterschriften.
Die Organisatoren streben 1000 Unterschriften an, damit das Dokument in der Legislativversammlung von Madeira debattiert werden kann. Sie plädieren für eine Reflexion über das Stadtentwicklungsmodell und die Auswirkungen des großflächigen Bauens auf die regionale Landschaft und argumentieren, dass 20- oder 30-stöckige Gebäude die landschaftliche Identität gefährden, die bestehende Infrastruktur belasten und die Lebensqualität beeinträchtigen könnten.
Die Initiative folgt einem Vorschlag des Präsidenten der Regionalregierung, Miguel Albuquerque, die kommunalen Bebauungspläne zu überarbeiten, um höhere Gebäude in Stadterweiterungsgebieten wie Ajuda zu ermöglichen, um das Wohnungsangebot zu erhöhen und die Preise zu senken. Diese Idee wird auch vom Bürgermeister von Funchal und der Präsidentin der Architektenkammer auf Madeira unterstützt.




