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Umwelt · Funchal · 15. August 2026

PS-Abgeordnete hinterfragt Waldbrand-Brennstoffmanagement auf Madeira im Vergleich zu Gran Canaria

Eine PS-Abgeordnete kritisiert die Effektivität der Forstfeuerwehrleute auf Madeira und schlägt gezielte Beweidung als Alternative vor.

Die PS-Abgeordnete Sílvia Sousa Silva stellte die Wirksamkeit der Forstfeuerwehrleute auf Madeira bei der Prävention von Waldbränden in Frage und verglich die Zahlen der Region mit der gezielten Beweidungsstrategie auf Gran Canaria.

Laut der Regionalregierung von Madeira waren die Forstfeuerwehrleute acht Monate lang auf etwa 45 Hektar tätig, ein Ergebnis, das die Abgeordnete angesichts der Waldfläche der Insel als gering erachtet. Im Gegensatz dazu nutzt das Programm „Gran Canaria Mosaico“ auf Gran Canaria Herden zur Reduzierung brennbarer Vegetation und bearbeitete 2.481 Hektar pro Jahr.

Die Abgeordnete befürwortet ein ähnliches Modell auf Madeira, das einen früheren Vorschlag der Partei wiederbelebt, und kritisiert die Abhängigkeit von mechanischer Rodung, die als teurer und allein weniger effizient gilt. Die Angelegenheit entfacht die politische Debatte über die Diversifizierung von Brandschutzmaßnahmen und die wirtschaftliche Aufwertung ländlicher Gemeinden neu.

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