Die Präsidentin der PS-Madeira, Célia Pessegueiro, forderte heute von der Regionalregierung eine Lösung für die Abwasserbehandlung in der Gemeinde Porto da Cruz. Auf einer Pressekonferenz in der Nähe eines vor 20 Jahren gebauten Gebäudes, das eine Kläranlage (ETAR) sein sollte, aber nie in Betrieb genommen wurde, warf Pessegueiro der Regionalregierung und Águas e Resíduos da Madeira (ARM) vor, die "Bevölkerung und die Gemeinde vergessen" zu haben.
Die für drei Millionen Euro errichtete Anlage wurde nie in Betrieb genommen, ihre Ausrüstung wurde entfernt. Infolgedessen wird das Abwasser der Gemeinde unbehandelt ins Meer geleitet, was das Gebiet des Maiata-Strandes, ein beliebter Ort zum Surfen, beeinträchtigt. Pessegueiro bedauerte, dass diese Situation den Strand daran hindert, die Bedingungen für eine Blaue Flagge zu erfüllen, und der Gemeinde wirtschaftlich und ökologisch schadet.
Angesichts der gestiegenen Nachfrage nach der Gemeinde betrachtet die PS-Madeira das Fehlen einer Kläranlage als "sehr ernstes Versäumnis" und fordert ein dringendes Eingreifen, da die Gesetzgebung nicht eingehalten wird. Die sozialistische Vorsitzende schlug auch vor, dass neue Technologien alternative Lösungen zu den bestehenden Anlagen bieten könnten. Außerdem forderte sie die Verwirklichung der versprochenen Promenade zwischen Porto da Cruz und dem Maiata-Strand.
