Die Präsidentin von PS-Madeira, Célia Pessegueiro, warf der Regionalregierung politische Verantwortung für den Anstieg der Kraftstoffpreise vor, die ab Montag voraussichtlich über zwei Euro pro Liter liegen werden.
Pessegueiro bestritt die Begründung, dass der Anstieg ausschließlich auf die Entwicklung der internationalen Märkte zurückzuführen sei, und argumentierte, dass ein erheblicher Teil des von den Verbrauchern gezahlten Preises auf in der Region erhobene Steuern entfalle. Die sozialistische Führerin befürwortet eine Senkung der Mineralölsteuer (ISP) und der Mehrwertsteuer, um Familien und Unternehmen zu entlasten.
Die sozialistische Funktionärin kritisierte auch die Ankündigung von Hilfspaketen und stellte fest, dass ein großer Teil der Mittel aus bedingten Gemeinschaftsfonds stamme und dass Kleinst- und Kleinunternehmen übermäßige Bürokratie bei der Inanspruchnahme von Unterstützung erfahren. Im Gegensatz dazu weist PS-Madeira darauf hin, dass die Regionalregierung in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2025 zusätzliche 30 Millionen Euro an Mehrwertsteuer und ISP eingenommen hat.