Der Regierungsrat von Madeira prüft die Möglichkeit einer öffentlich-privaten Partnerschaft zur Ausweitung der tierärztlichen Versorgung auf der Insel. Die Initiative zielt insbesondere darauf ab, einkommensschwache Familien und Fälle streunender Tiere zu unterstützen.
Laut Nuno Maciel, dem Regionalsekretär für Landwirtschaft und Fischerei, bevorzugt die Exekutive eine Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor anstelle der Einrichtung eines öffentlichen Tierkrankenhauses oder einer Klinik. „Unsere Vision, die Vision der Regionalregierung für diesen Bereich, wird immer einem Modell öffentlich-privater Partnerschaften folgen“, erklärte Maciel und hob das Wachstumspotenzial der Veterinärmedizin durch private Investitionen hervor.
Im Rahmen dieses Modells könnten private Tierarztpraxen Behandlungen anbieten, während die Regionalregierung finanzielle Unterstützung als „sozialen Ausgleich“ leisten würde. Diese Unterstützung würde sich an offiziell identifizierte einkommensschwache Haushalte und Fälle streunender Tiere richten. Maciel erwähnte auch, dass ein Projekt mit mehreren Gemeinden in Entwicklung sei, ohne jedoch weitere Details zu nennen.
