Die Regionalbeauftragte für Inklusion, Arbeit und Jugend, Paula Margarido, besuchte die Vale de Acór Association in Almada, um ein portugiesisches Modell für die Aufnahme, Behandlung und Wiedereingliederung von Personen mit Abhängigkeitserkrankungen, sozialer Ausgrenzung und Obdachlosigkeit kennenzulernen.
Die Beauftragte, begleitet von Vertretern des Sozialversicherungsamtes von Madeira und der Diözese Funchal, wurde vom Gründer der Vereinigung, Pater Pedro Quintela, empfangen. Die Geschichte der 1994 gegründeten Institution und ihre therapeutische und pädagogische Methodik wurden vorgestellt.
Der Besuch umfasste einen Überblick über die verschiedenen sozialen Dienste der Institution, von aufsuchenden Programmen bis hin zu Wiedereingliederungswohnungen, die alle auf die schrittweise Wiederherstellung von Autonomie, Würde und sozialer Integration abzielen. Die Methode, inspiriert vom italienischen Modell 'Projecto Homem', verfolgt einen humanistischen Ansatz, der persönliche Verantwortung, Gemeinschaftsleben und den Wiederaufbau familiärer und sozialer Bindungen betont.
Diskutiert wurden die Möglichkeiten, diese Methodik an den spezifischen Kontext Madeiras anzupassen, unter Berücksichtigung der Herausforderungen einer Inselrealität. Paula Margarido betonte den Wert des Studiums konsistenter und effektiver Erfahrungen, um bestehende regionale Dienste zu inspirieren oder zu ergänzen, und hob die Notwendigkeit von Innovation und Lernen aus etablierten, personenorientierten Ansätzen hervor.




