Der Welttag zur Verhütung des Ertrinkens, der jährlich am 25. Juli begangen wird, zielt darauf ab, auf eine der weltweit häufigsten Todesursachen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aufmerksam zu machen.
Der 2021 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufene Tag unterstreicht die Auswirkungen des Ertrinkens und die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen. Die diesjährige Kampagne „Gemeinsam die Flut ändern“ konzentriert sich auf Prävention und steht im Einklang mit der Globalen Strategie zur Verhütung des Ertrinkens, die darauf abzielt, die Todesfälle bis 2035 um 35 % zu reduzieren.
Aktuelle Daten zeigen, dass über 90 % der Ertrinkungsfälle in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen auftreten, wobei Kinder und Jugendliche in ländlichen Gebieten überproportional betroffen sind. Steigende Temperaturen und extreme Wetterereignisse tragen ebenfalls zu dieser Situation bei.
In Portugal haben die Vereinigung zur Förderung der Kindersicherheit (APSI) und die Nationale Republikanische Garde (GNR) trotz eines rückläufigen Trends in den letzten Zahlen eine Kampagne gestartet, um die Wachsamkeit und Sicherheit in Wasserumgebungen zu verstärken und daran zu erinnern, dass Ertrinken schnell, lautlos und auch in geringer Wassertiefe geschehen kann.




