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Gesellschaft · Funchal · 23. August 2026

23. August: Internationaler Tag zum Gedenken an die Abschaffung des Sklavenhandels

Der von der UNESCO eingerichtete Tag erinnert an eines der gewalttätigsten Kapitel der Geschichte und würdigt den Widerstand afrikanischer Sklaven.

Der 23. August wird als Internationaler Tag zum Gedenken an die Abschaffung des Sklavenhandels begangen. Dieses Datum erinnert an eines der gewalttätigsten Kapitel der Menschheitsgeschichte und würdigt den Widerstand von Millionen versklavter Afrikaner.

Der Gedenktag wurde von der UNESCO ins Leben gerufen, um die Reflexion über die Ursprünge des transatlantischen Sklavenhandels, seine dauerhaften Auswirkungen und die Bedeutung des Kampfes gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung zu fördern. Die Wahl des Datums bezieht sich auf den Aufstand der Sklaven in Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, der in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1791 begann.

Mehr als nur eine historische Erinnerung, zielt der Tag darauf ab, die politische und menschliche Dimension der Erinnerung hervorzuheben und die zentrale Rolle der afrikanischen Völker und der afrikanischen Diaspora beim Aufbau zeitgenössischer Gesellschaften zu betonen. In verschiedenen Ländern wird der 23. August mit Zeremonien, Bildungsaktivitäten und öffentlichen Debatten begangen, die darauf abzielen, Narrative wiederzugewinnen, die oft aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht wurden, und die Würde und das kulturelle Erbe der Opfer zu bekräftigen.

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