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Politik · Funchal · 10. September 2026

Alberto João Jardim 2011 mit Gewehr fotografiert löst Kontroverse aus

Vor 15 Jahren wurde Alberto João Jardim bei der Eröffnung eines Schießkomplexes mit einem Gewehr in der Hand fotografiert, was eine Kontroverse auslöste.

Alberto João Jardim 2011 mit Gewehr fotografiert löst Kontroverse aus

Ein Foto von Alberto João Jardim, dem damaligen Präsidenten der Regionalregierung von Madeira, der am 28. August 2011 bei der Eröffnung eines Schießkomplexes in Porto Santo eine Beretta-Flinte erhob, sorgt erneut für Schlagzeilen. Das Bild löste damals eine Kontroverse aus, die über einen einfachen "Spaß"-Geste hinausging.

Der Schießkomplex, der ein Trainingsfeld, Tontaubenschießen und Paintball umfasste, wurde ohne die endgültige Genehmigung der PSP (Polícia de Segurança Pública) betrieben, obwohl der Präsident des Jägerverbandes von Porto Santo die Legalität des Geländes zusicherte. Der Bericht von DIÁRIO da Madeira hob die Frage der Legalität der Betriebslizenz hervor.

Jardims Geste mit der erhobenen Waffe warf auch rechtliche Fragen auf. Das damals geltende Waffengesetz definierte Beschränkungen für das Führen von Kurzwaffen (Klasse B), aber die von Jardim gezeigte Waffe ähnelte eher Waffen der Klassen C oder D, für deren Führen eine spezielle Lizenz erforderlich war. Die öffentliche Zurschaustellung einer Waffe "außerhalb des Kontexts" konnte eine schwere Ordnungswidrigkeit darstellen.

Mit dem Club verbundene Quellen spielten die Episode herunter und erklärten, die Waffe sei ungeladen gewesen und die Situation habe sich in einer "Sicherheitszone" ereignet. Der Fall blieb als kurioser Einzelfall des ehemaligen madeirischen Führers in Erinnerung, der trotz möglicher Illegalität selten praktische Konsequenzen hatte.

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