Der Präsident der Regionalregierung von Madeira, Miguel Albuquerque, hat seine Unterstützung für das neue vom Ministerrat genehmigte Mietrecht bekundet und es als "gute Maßnahme" bezeichnet. Albuquerque glaubt, dass die Ermöglichung administrativer Verfahren zur Entfernung säumiger Mieter das Wohnungsangebot auf der Insel erheblich steigern könnte.
Albuquerque erklärte, dass dies eine Lösung sei, die er "seit langem" befürworte, da seiner Meinung nach viele Immobilien aufgrund der Schwierigkeiten und Verzögerungen bei Räumungsverfahren nicht auf dem Mietmarkt angeboten würden. Er argumentierte, dass schnellere Verfahren finanzielle Verluste für Immobilieneigentümer reduzieren und einen "offeneren und liberaleren" Mietmarkt fördern würden, was jungen Paaren und anderen Wohnungssuchenden zugutekäme.
Der Chef der Exekutive von Madeira schlug außerdem vor, dass ein aktiverer Mietmarkt die Belastung für öffentliche Wohnungsbauinvestitionen verringern könnte. Die Region hat bereits über 180 Millionen Euro in den sozialen Wohnungsbau investiert, und Albuquerque sieht in der Öffnung des Mietmarktes eine Möglichkeit, Wohnraumprobleme, insbesondere für junge Menschen, zu lösen.




