Der Präsident der Regionalregierung, Miguel Albuquerque, hat das Prinzip der Unschuldsvermutung verteidigt und betont, dass Ermittlungen und Medienberichte nicht mit dem Nachweis von Fehlverhalten verwechselt werden dürfen.
Im Gespräch mit Journalisten am Rande der Landwirtschaftsmesse von Madeira vermied Albuquerque eine direkte Stellungnahme zur politischen Kontroverse um den Innenminister Luís Neves. Die Prüfung bezieht sich auf Berichte über die "Operation Ab Initio", eine Untersuchung, die eingeleitet wurde, als Neves die Kriminalpolizei (PJ) leitete.
Albuquerque erklärte seinen langjährigen Grundsatz: "Nachrichten sind keine Verurteilungen, auch keine Ermittlungen oder gar Anschuldigungen." Er wies die Vorstellung zurück, dass "Hinweise" in Ermittlungen als Beweismittel behandelt werden sollten, und betonte, dass der rechtliche Prozess seinen Lauf nehmen müsse.




