Am 11. September 1985 ereignete sich auf der Beira Alta-Linie der schwerste Eisenbahnunfall Portugals. In der Nähe von Moimenta-Alcafache kollidierten zwei Züge frontal, was zu einem Großbrand und einer bis heute ungewissen Opferzahl führte.
Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 18:37 Uhr zwischen dem Sud-Express nach Paris und einem Regionalzug nach Coimbra. Die Kollision auf eingleisiger Strecke, deren Sicherheit von der Kommunikation zwischen den Bahnhöfen abhing, wurde durch das Fehlen direkter Kommunikation mit den fahrenden Zügen verschärft.
Der Unfall, der auf menschliches Versagen im Zusammenhang mit dem Zugverkehr und der Priorität zurückgeführt wurde, legte die Schwächen des damaligen Eisenbahnsystems offen. Die genaue Zahl der Todesopfer konnte aufgrund des Brandes und der Identifizierungsschwierigkeiten nie geklärt werden, die Schätzungen reichen von Dutzenden bis über hundert.