André Ventura, nationaler Vorsitzender der Partei CHEGA, erklärte während einer Veranstaltung in Câmara de Lobos, Madeira sei von einer "Korruptionsepidemie" betroffen. Er betonte die Notwendigkeit, die Korruption zu bekämpfen, auch wenn die Botschaft unbequem sei, und beschuldigte politische Führer, öffentliche Mittel zu ihrem eigenen Vorteil abzuzweigen.
Ventura argumentierte, dass öffentliche Gelder zur Verbesserung wesentlicher Dienstleistungen wie Wohnraum und Gesundheitswesen sowie zur Senkung der Steuerlast für Unternehmen verwendet werden sollten. Er forderte auch die gerichtliche Rechenschaftspflicht für diejenigen, die nationale Interessen schädigen, und erklärte: "Wir wollen keine Rache, wir wollen Gerechtigkeit."
Der CHEGA-Vorsitzende lobte die regionale Struktur der Partei in Madeira und die Arbeit von Hugo Nunes und hob die Mehrheit in São Vicente als Beispiel für Bürgernähe hervor. Ventura bekräftigte das Engagement der Partei, sich auf die konkreten Probleme der Bevölkerung zu konzentrieren, eine politische Alternative aufzubauen und zur Einheit der regionalen Strukturen aufzurufen.