Die Ausstellung 'Lourdes Castro: Es gibt Licht im Schatten', die das Werk einer der bedeutendsten portugiesischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts feiert, wurde im Nationalmuseum Grão Vasco in Viseu eröffnet. Diese Initiative, gefördert von der Regionalregierung Madeiras durch das Regionalsekretariat für Tourismus, Umwelt und Kultur und geleitet vom MUDAS – Museum für Zeitgenössische Kunst Madeira, hat bereits die Azoren und Lissabon besucht.
Die von Márcia de Sousa kuratierte Ausstellung bietet eine intime Perspektive auf Lourdes Castros künstlerisches Universum und präsentiert Werke, persönliche Gegenstände und bisher unveröffentlichte Dokumente, von denen viele aus dem privaten Archiv der Künstlerin stammen. Sie ist eine posthume Hommage, die die Verschmelzung von persönlichen Archiven mit dem kreativen Prozess, der Erinnerung und der poetischen Dimension der Existenz erforscht.
Lourdes Castro (1930-2022), bekannt für ihre einzigartige künstlerische Sprache, die sich auf das Thema Schatten konzentriert, ist eine bedeutende Figur der zeitgenössischen portugiesischen Kunst. Die Ausstellung ist bis zum 25. Oktober in Viseu zu sehen, der Eintritt ist frei.




