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Politik · Funchal · 9. Juli 2026

Autonomie wird durch Verhandlung und konkretes Handeln aufgebaut, sagt João Cunha e Silva

João Cunha e Silva betont, dass Madeiras Autonomie durch institutionellen Dialog und die Fähigkeit zur Umsetzung von Kompetenzen erreicht wird, nicht nur durch Protest.

Autonomie wird durch Verhandlung und konkretes Handeln aufgebaut, sagt João Cunha e Silva

João Cunha e Silva, Präsident der Missionsstruktur zur Feier des 50. Jahrestages der Autonomie Madeiras, vertrat die Ansicht, dass regionale Autonomie durch Verhandlungen und die Fähigkeit zur Umsetzung von Kompetenzen vor Ort aufgebaut wird, zusätzlich zu öffentlichen Forderungen.

Bei der Vorstellung des Buches „50 Jahre Autonomie – Zeugnisse und Zahlen“ hob Cunha e Silva hervor, dass öffentliche Reden und Demonstrationen zwar symbolischen Wert haben, die Weiterentwicklung der Autonomie jedoch eine Strategie ständiger Verhandlungen mit der Zentralregierung und institutionelle Arbeit erfordere.

Er betonte ferner, dass die Vertiefung des autonomen Regimes vom Dialog zwischen der Region und der Republik, der Erfüllung verfassungsmäßiger Verpflichtungen durch den Staat, wie der effektiven Übertragung von Kompetenzen, und der operativen Umsetzung durch die Regionalregierungen mit entsprechenden finanziellen Gegenleistungen abhänge.

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