Der Abgeordnete von Chega auf Madeira, Francisco Gomes, hat den Rechnungshof und die Generalinspektion der Finanzen (IGF) aufgefordert, den Bau des neuen Zentral- und Universitätskrankenhauses von Madeira engmaschig zu überwachen.
Gomes argumentiert, dass die finanzielle Dimension des Projekts und bereits aufgeworfene Fragen eine kontinuierliche Prüfung der öffentlichen Gelder rechtfertigen. Er hinterfragt die Steigerung der Gesamtkosten des Projekts, die von anfänglichen Schätzungen von rund 350 Millionen Euro auf derzeit über 700 Millionen Euro gestiegen sind.
Der Parlamentarier äußerte Bedenken hinsichtlich möglicher Betrugsfälle und Veruntreuung öffentlicher Gelder und deutete an, dass der Prozess möglicherweise darauf ausgelegt sei, bestimmte Unternehmen und Politiker zu begünstigen. Gomes forderte, dass jeder Euro, der für den Bau ausgegeben wird, geprüft wird, und verwies auf frühere Interventionen des Rechnungshofs, die Fragen zur Rechtmäßigkeit und finanziellen Verwaltung des Projekts aufgeworfen hatten.

