Die Partei Chega hat ihre Besorgnis über die zunehmenden Verkehrsstaus in der Westregion Madeiras geäußert. Roberto Gonçalves, ein von der Partei gewähltes Mitglied der Gemeindevertretung von Ribeira Brava, ist der Meinung, dass die von den Gemeinden angekündigten Maßnahmen, wie die verstärkte Verkehrskontrolle, durch eine langfristige Strategie ergänzt werden müssen.
Gonçalves bezweifelt die Wirksamkeit von Ausgaben, die nur zur Bewältigung der Folgen von Staus dienen, und plädiert für Investitionen in Lösungen, die die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen reduzieren und echte Alternativen bieten. Er schlägt eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs zwischen Ribeira Brava, Ponta do Sol und Calheta mit schnelleren und häufigeren Verbindungen vor, um die Abhängigkeit vom Auto zu verringern.
Der Beamte äußerte auch Bedenken hinsichtlich möglicher Änderungen der Verkehrsflussrichtungen in Ribeira Brava zur Erleichterung des Durchgangsverkehrs und warnte, dass solche Maßnahmen die Mobilität der Einwohner nicht beeinträchtigen dürfen. Chega fordert eine integrierte Mobilitätsstrategie für den gesamten Westen, die die Gemeinden und die Regionalregierung einbezieht und sich auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und strukturelle Lösungen konzentriert.

