Roberto Gonçalves, CHEGA-Abgeordneter der Gemeindevertretung von Ribeira Brava, äußerte Besorgnis über die zunehmenden Verkehrsprobleme im Westen Madeiras. Er ist der Ansicht, dass die von den Gemeinden angekündigten Maßnahmen, wie die verstärkte polizeiliche Verkehrsüberwachung für rund 15.000 Euro, nur oberflächliche Lösungen darstellen.
Gonçalves fordert eine langfristige Mobilitätsstrategie und betont die dringende Notwendigkeit, den öffentlichen Nahverkehr zwischen Ribeira Brava, Ponta do Sol und Calheta zu verbessern. Er glaubt, dass schnellere und zuverlässigere Alternativen zum Privatwagen mehr Menschen dazu bewegen würden, ihr Auto stehen zu lassen.
Der Abgeordnete äußerte zudem Bedenken hinsichtlich möglicher Änderungen der Verkehrsführung innerhalb von Ribeira Brava und hob die Bedeutung von Diskussionen und Erklärungen gegenüber der Bevölkerung hervor. Er betonte, dass Ribeira Brava nicht als reiner Transitort behandelt werden dürfe und dass Lösungen die Anwohner priorisieren müssten.

