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Politik · Funchal · 17. September 2026

Chega schlägt Umwandlung von Staatsvermögen in Madeira und Azoren in bezahlbaren Wohnraum vor

Die Partei Chega hat einen Gesetzesentwurf im Parlament eingereicht, der die Erfassung und Umwandlung von staatlichen Immobilien in den autonomen Regionen in öffentlichen oder kostengünstigen Wohnraum vorsieht.

Chega schlägt Umwandlung von Staatsvermögen in Madeira und Azoren in bezahlbaren Wohnraum vor

Die Partei Chega (CH) fordert die Erfassung des staatlichen Immobilienvermögens in Madeira und auf den Azoren, wobei für Wohnzwecke geeignete Immobilien in öffentlichen Wohnraum, bezahlbare Mietwohnungen oder andere kostengünstige Lösungen umgewandelt werden sollen.

Der im Parlament eingereichte Vorschlag empfiehlt eine umfassende Bestandsaufnahme der staatlichen Immobilien in beiden Regionen, einschließlich Standort, Nutzung, Zustand und Belegung.

Die Partei begründet die Initiative mit den Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum, insbesondere für junge Menschen und Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen, und nennt die Insellage, knappen Baugrund und Marktdruck als Faktoren.

Der Entwurf sieht die Übertragung von nicht von der Zentralverwaltung genutzten Immobilien an die autonomen Regionen zur Sanierung und Wohnraumschaffung innerhalb von fünf Jahren vor. Für Wohnzwecke ungeeignete, heruntergekommene Immobilien sollen für andere öffentliche Zwecke wiederverwendet werden.

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