Hugo Nunes von CHEGA hat die Agrarpolitik der Regionalregierung scharf kritisiert und gewarnt, dass die traditionellen Weinberge von Estreito de Câmara de Lobos "innerhalb eines Jahrzehnts" verschwinden könnten. Laut dem Funktionär ist der Mangel an Anreizen zur Sicherung des Einkommens der Erzeuger und zur Erneuerung der Generationen die Hauptursache.
Nunes betonte, dass die Erzeuger trotz des internationalen Hochpreissegments für Madeirawein nur einen kleinen Teil der Wertschöpfungskette erhalten. Er wies auch auf die Härte der Arbeit in Kleinstbetrieben und an steilen Hängen mit steigenden Produktionskosten und begrenzter Mechanisierung hin.
Die Partei schlägt eine Erhöhung der Unterstützung pro Kilogramm Trauben, schnellere Zahlungen, die Schaffung einer regionalen Agrarversicherung mit öffentlicher Beteiligung und Steueranreize zur Gewinnung neuer Generationen vor. Kritisiert wurde auch das Bewässerungsmanagement mit Versorgungs- und Durchflussproblemen, die die Ernten gefährden.