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Politik · Funchal · 12. September 2026

JPP kritisiert Regionalregierung für späte Aufwertung der Tinta Negra Traube

Die JPP ist der Meinung, dass die Regionalregierung spät mit der Aufwertung der Tinta Negra Traube begonnen hat und fordert nun eine langfristige Strategie für den Weinbau Madeiras.

JPP kritisiert Regionalregierung für späte Aufwertung der Tinta Negra Traube

Die JPP-Partei hat die Regionalregierung kritisiert, da sie ihrer Meinung nach zu spät mit der Aufwertung der Tinta Negra Traube begonnen hat. Sie fordert nun eine langfristige Strategie zur Sicherung der Nachhaltigkeit des madeirischen Weinbaus. Diese Haltung wurde von Miguel Ganança, Abgeordneter und Stadtrat, während eines Besuchs der Fraktion der Partei beim Traubenerntefest in Estreito de Câmara de Lobos geäußert.

Die Partei erinnert daran, dass sie im März 2024 vorgeschlagen hatte, den globalen Erlös für die Produzenten auf mindestens 1,50 Euro pro Kilogramm Tinta Negra festzulegen. Obwohl die Regionalregierung eine Erhöhung um 20 Cent pro Kilogramm als außerordentliche Unterstützung angekündigt hat, betont die JPP, dass diese Aufstockungen die jahrelange Abwertung nicht ausgleichen und die strukturellen Probleme des Weinbaus nicht lösen.

Die JPP verweist auf einen Rückgang der Tinta Negra-Produktion um 31,1 % zwischen den Ernten 2023 und 2025, sowie auf einen Rückgang der registrierten Winzer um etwa 10 %. Für die Partei reicht eine gute Ernte im Jahr 2026 nicht aus, um eine integrierte, kohärente und langfristige Politik zu ersetzen, die das Einkommen der Erzeuger, die Arbeitskräfte, den Klimawandel und den Zugang zu Land berücksichtigt.

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