Bei den US-Zwischenwahlen 2026 haben die Demokraten die Kontrolle sowohl über den Senat als auch über das Repräsentantenhaus übernommen. Für Präsident Donald Trump und die Republikaner bedeutet das eine deutliche Niederlage.
Laut vorläufigen Ergebnissen haben die Demokraten mindestens 54 Senatssitze, die Republikaner etwa 41 bis 44, je nach Quelle und Auszählungsstand. Im Repräsentantenhaus kommen die Demokraten auf mindestens 225 bis 228 Sitze; für die Mehrheit sind 218 nötig. Einige Rennen, etwa in Alaska und Mississippi, waren noch ohne erklärten Sieger.
Zu den bemerkenswerten Siegen zählen James Talarico in Texas, der erste demokratische Senator aus dem Bundesstaat seit 1988, und Adam Hamilton in Kansas, der erste demokratische Senatssieg dort seit 1932. In Georgia wurde Keisha Lance Bottoms als erste Schwarze Frau zur Gouverneurin gewählt.
Das Ergebnis gibt den Demokraten den Vorsitz in Ausschüssen und Einfluss auf die republikanische Gesetzgebung. Die Auszählung war noch nicht vollständig, doch die Prognosen deuten auf eine stabile demokratische Mehrheit hin.