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Wirtschaft · Funchal · 7. August 2026

Finanzvermögen portugiesischer Familien hat sich in zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt

Das Nettofinanzvermögen portugiesischer Familien hat sich zwischen 2005 und 2025 mehr als verdoppelt und erreichte 402 Milliarden Euro.

Finanzvermögen portugiesischer Familien hat sich in zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt

In den letzten 20 Jahren hat sich die Finanzlage portugiesischer Familien erheblich verändert, mit einem bemerkenswerten Anstieg des Nettofinanzvermögens. Dieser Wert, der die Differenz zwischen Finanzaktiva und Finanzschulden darstellt, hat sich von 172 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf 402 Milliarden Euro im Jahr 2025 mehr als verdoppelt.

Diese Entwicklung wird auf zwei Hauptfaktoren zurückgeführt: die Entscheidungen der Familien über die Anlage ihrer Ersparnisse und die Wertsteigerung von Finanzanlagen. Obwohl Einlagen weiterhin die wichtigste Anlageform sind, haben Komponenten wie Unternehmensbeteiligungen und Investmentfonds an Bedeutung gewonnen. Ein größerer Teil des Finanzvermögens wird nun in Instrumente investiert, deren Wert von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängt.

Die Verringerung der Schuldenlast in der Wirtschaft hat ebenfalls zu dieser Verbesserung beigetragen. Kredite an Familien, die 2005 etwa 80 % des BIP ausmachten, haben ihren Anteil im Laufe der Jahre auf 63 % des BIP im Jahr 2025 reduziert.

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