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Umwelt · Funchal · 28. August 2026

Gletschereinsturz in Nepal mit globaler Erwärmung verbunden, sagt Experte

Ein Gletschereinsturz in Nepal am 26. August 2026, der ein seismisches Signal der Stärke 5,2 auslöste, wird laut João Mata auf die globale Erwärmung zurückgeführt.

Die jüngste Tragödie in Nepal am 26. August 2026 wurde durch einen Gletschereinsturz verursacht und nicht durch ein Erdbeben, wie zunächst angenommen. Der United States Geological Survey (USGS) bestätigte, dass das Ereignis ein seismisches Signal gleich einem Erdbeben der Stärke 5,2 hervorrief.

Dieser Vorfall unterstreicht den massiven globalen Eisverlust. Seit 1976 haben Gletscher etwa 9176 Gt Wasser verloren, mit einer deutlichen Beschleunigung im letzten Jahrzehnt. Dieser Rückgang ist eine direkte Folge der globalen Erwärmung, die die durchschnittliche Lufttemperatur seit vorindustrieller Zeit um 1,44 °C erhöht hat.

Anthropogene CO₂-Emissionen, die 2025 38 Gt überschritten, tragen erheblich zu dieser Erwärmung bei. Die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre liegt nun etwa 52 % über dem vorindustriellen Niveau. Prognosen deuten darauf hin, dass bis Ende des Jahrhunderts zwischen 66 % und 79 % der Gletscher verschwinden könnten, abhängig vom globalen Temperaturanstieg.

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