Die Autonome Region Madeira verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Rückgang der Hausverkäufe um 24,2%. Dies war die stärkste prozentuale Reduzierung unter den 26 Subregionen des Landes, in einer Zeit, in der sich auch der nationale Immobilienmarkt verlangsamte, wenn auch weniger stark (-10,5%).
Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE) zeigen, dass Madeira trotz des starken Rückgangs der Transaktionen weiterhin eine der teuersten Regionen für Wohnraum ist. Der Medianpreis pro Quadratmeter in der Region betrug 2.863 Euro, was ihr den vierten Platz im nationalen Vergleich hinter Groß-Lissabon, der Algarve und der Halbinsel von Setúbal einbrachte.
Funchal stach mit einem Medianpreis von 3.601 Euro pro Quadratmeter hervor, 54% über dem nationalen Durchschnitt. Die Hauptstadt Madeiras verzeichnete auch eine jährliche Wertsteigerung von 23%. Trotz des Verkaufsrückgangs nimmt der Druck auf die Immobilienpreise auf Madeira weiter zu, was die Region zu einem der wertvollsten Immobilienmärkte des Landes macht.




