Das Hilfszentrum in Junquito, Venezuela, hat seit dem Erdbeben über 500 Menschen unterstützt. Dutzende Familien suchen täglich nach Medikamenten, Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln. Die Einrichtung unter der Leitung von Ana María, Tochter madeirischer Auswanderer, wird durch gemeinschaftliche Solidarität getragen.
Das Zentrum versorgt täglich zwischen hundert und 120 Personen. Die Nachfrage nach lebenswichtigen Gütern wie Medikamenten, Lebensmitteln, Hygieneartikeln und sogar Tierfutter bleibt konstant. Ein freiwilliges medizinisches Zentrum bietet zudem Sprechstunden und Behandlungsverschreibungen an.
Ein Großteil der verteilten Güter stammt aus Spenden von Privatpersonen, Nachbarn und Unternehmen, wobei die portugiesische Gemeinschaft, die frische Agrarprodukte liefert, besonders hervorzuheben ist. Junquito, bereits eine arme Region, wurde durch das Erdbeben noch weiter in Mitleidenschaft gezogen, doch die madeirische Gemeinschaft, die etwa ein Zehntel der lokalen Bevölkerung ausmacht, spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des Notstands.




