Die Sprecherin der PAN, Inês Sousa Real, bezeichnete den Vorschlag der JPP zur Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission (CPI) gegen die Handlungen von Luís Neves als nationaler Direktor der Polícia Judiciária als "voreilig".
Sousa Real argumentiert, dass die laufende gerichtliche Untersuchung Vorrang haben sollte und ihre Ergebnisse bekannt sein sollten, bevor eine CPI eingeleitet wird. Sie gab die Stimmabsicht der PAN nicht vorweg und vertagte die Entscheidung auf die Nationale Politische Kommission.
Die politische Führerin trennte die gerichtliche von der politischen Sphäre und erklärte, Luís Montenegro hätte bereits zu dem Schluss kommen müssen, dass Luís Neves "nicht die politischen Voraussetzungen" hat, um in der Regierung zu bleiben. Sousa Real befürwortete auch, dass bei Verbrechen beschlagnahmte Vermögenswerte an den Staat zurückfallen sollten, mit Kontrollmechanismen für ihre Verwendung.